Ziele

Mit der Kampagne „Kaninchenmast, nein danke“ wollen wir die Abschaffung der Käfighaltung von Kaninchen sowie eine klare gesetzliche Haltungsverordnung erreichen. Was zunächst jedem klar und einleuchtend vorkommt, ist dank der Lobbyvereinigung, der Fleischproduzenten und letztlich auch der deutschen Handelskonzerne nicht umsetzbar.

„Wir fordern eine klare gesetzlich geregelte Haltungsverordnung ohne Käfig, dafür mit Freilandauslauf.“Es spielen vor allem finanzielle Interessen die Hauptrolle, die Gesundheit und die artgerechtre Haltung der Tiere steht – wenn überhaupt – nur an zweiter Stelle. Oft wird mit Arbeitsplatzsicherung und zu hohen Kosten argumentiert, Fakt ist, die derzeitige Kaninchenmast-Haltung in Deutschland ist alles andere als vertretbar, sie ist schlichtweg Tierquälerei.

Männchenmachen, sich Aufrichten, Hoppeln, freies Bewegen, all das, was für ein Kaninchen in freier Wildbahn normal und artgerecht ist, wird den Tieren in Massentierhaltung verwehrt.

Seit einigen Jahren ist das Recht der Tiere im Grundgesetz verankert, doch wirklich viel bringt es nicht, zumindest nicht für die Kaninchen. Und der Gesetzgeber? Der schaut weg, denn eine gesetzliche Haltungsverordnung gibt es nicht – also gesetzlich tolerierte Tierquälerei, und das mitten in Deutschland. Bei dem zuständigen Ministerium ist die Problematik seit Jahren bekannt. So schrieb die Bundestierärztekammer den damals zuständigen Minister Seehofer mehrfach an. Auch andere Tierschutzorganisationen und Vereinigungen verwiesen immer wieder auf das Thema, alles ohne Erfolg – die Quälerei geht weiter.

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Mehr Informationen dazu in der Rubrik Hintergründe.