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Tierschutzbündnispartner Tierschutzpartei schreibt Agrarausschuss an

tierschutzparteiDas Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ wird nun auch politisch aktiv. Im Vorfeld der voraussichtlich am 13.5. stattfindenden Sitzung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in welcher über einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu einer deutlichen Verbesserung der Zustände in der Kaninchenmast beraten und abgestimmt werden soll, schrieb Stefan Eck, Bundesvorsitzender der Tierschutzpartei, die Ausschussmitglieder an.

In seinem Schreiben werden alle 31 Mitglieder auf die katastrophalen Verhältnisse in der Kaninchenmast hingewiesen, auch eine aktuelle Videodokumentation lag zur Ansicht bei. „Dieses Video kann auch jeder im Internet auf www.kaninchenmast.info anschauen“, erläutert Ingo Schulz, Sprecher des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“.

Unter dem Namen „Kaninchenmast, nein danke“ haben sich namhafte Tierschutzorganisationen im Kampf gegen die Kaninchenmast zusammengeschlossen. Dabei gibt das Bündnis einen Blick hinter die Kulissen der brutalen Wirklichkeit der Kaninchenproduktion in der industriellen Massentierhaltung und deckt auf, wie Handelskonzerne und Lobbyisten Tierquälerei hinter einer glänzenden Fassade zu verbergen versuchen.

Die Industrialisierung hat vor der Kaninchenhaltung nicht Halt gemacht: Auf Drahtgitter gehaltene Tiere sorgen für weniger Personaleinsatz, das Futterband läuft automatisch. Der Einsatz von Medikamenten steht auf der Tagesordnung. Doch all das interessiert den Mäster vermutlich kaum, interne Papiere belegen: Eine Verlustrate im zweistelligen Prozentbereich ist vollkommen normal. Ein Tier mehr oder weniger, was macht das schon. Besonders grausam: Die empfindlichen Pfoten schneiden sich in das Gitter, schmerzhafte Verletzungen sind somit programmiert.

Künstliche Lichtquellen sorgen für einen verlängerten Tagesablauf, dadurch fressen die Tiere mehr von dem Kraftfutter, werden immer dicker, setzen immer mehr Fleisch an, je mehr, desto besser. Zeit ist Geld, das gilt auch im Kaninchenmast-Geschäft.

Unterstützen Sie unsere Aktion und unterschreiben Sie auf der Unterschriftenliste.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kaninchenmast.info. Unter der Rubrik Mediathek finden Sie auch die aktuelle Video‑ und Fotodokumentation, die den Ausschussmitgliedern zugesandt wurde. Die Dokumentation ist nun auch als DVD verfügbar und kann im Online-Shop des Deutschen Tierschutzbüros unter www.tierschutz-videos.de bestellt werden.

Das Schreiben und die Aktion der Tierschutzpartei finden Sie unter www.tierschutzpartei.de. Die Tierschutzpartei weist in diesem Zusammenhang auf die anstehende Europawahl hin – hier zählt jede Stimme; und jede Stimme für die Tierschutzpartei ist auch eine Stimme für den Tierschutz in Deutschland und in Europa.

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