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Horror-Aufnahmen belegen Tierquälerei

kai_4209Verängstigte Kaninchen in winzigen Käfigen, kein Platz zum Hoppeln, kein Platz zum Aufrichten, kein Auslauf, tief rot entzündete Augen, eine blutige Fehlgeburt, unbehandelte Wunden und Verletzungen, tote Kaninchen, Tierquälerei, so weit das Auge reicht: Diese Beschreibung deutet auf einen fiktiven Horrorfilm hin – doch dies ist es nicht, es ist der Alltag für Mastkaninchen in Deutschland.

Ingo Schulz, Sprecher des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“, der selbst in mehreren Kaninchenmast-Ställen war, beschreibt die derzeitige Situation in Deutschland so: „Den meisten Verbrauchern ist gar nicht klar, unter welchen katastrophalen Bedingungen Kaninchen gehalten werden. Von der bäuerlichen Idylle, die gerne suggeriert wird, ist in Wirklichkeit nichts vorhanden. Die Tiere werden in riesigen Masthallen mit Kraftfutter und Medikamenten hochgemästet und, wenn sie ihr Schlachtgewicht in nur 12 Wochen erreicht haben, meist noch tierquälerisch geschlachtet.“

Die Videodokumentation „Kaninchen hinter Gittern – wenn Hoppeln unmöglich ist“ belegt mit Undercover-Aufnahmen, wie es zugeht in der deutschen Kaninchenmast. Dabei wurden drei Betriebe dokumentiert (in Baden-Württemberg, NRW und Sachsen). Zudem wurde verdeckt bei der Supermarkt-Kette REWE gefilmt. Der Handelskonzern feierte sich vor wenigen Jahren selbst, als er aus ethischen und Tierschutzgründen Kaninchenfleisch aus seinen Regalen verbannte, nun ist wenig von den guten Vorsätzen geblieben.

Das Tierschutzbündnis, dem bundesweit mehr als 50 Tierschutzvereine angehören, veröffentlicht die schockierenden Videoaufnahmen auf seiner Kampagnen-Website hier.

Die Dokumentation kann für 12,99 € auch über den Online-Shop des Deutschen Tierschutzbüros als DVD angefordert werden.

Kontaktdaten:
www.tierschutz-videos.de
bzw. Tel.: 0221–20463862.

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