Leiden bis zum Tod
Nach der Tortur in den Masthallen geht es zum Schlachthof. Abtransport zur letzten Station.
Die britische Organisation CAFT konnte Bildaufnahmen auf dem Weg zum Schlachthof erstellen. Es werden Kaninchen für den Pelzhandel geschlachtet. Das Fleisch gelangt auch in den Lebensmittelhandel. Die Schlachter arbeiten im Akkord, schnell muss es gehen. Durch einen Kehlschnitt sollen die Tiere ausbluten, oft reicht das nicht und die Kaninchen verbluten beim vollen Bewusstsein. Weiter geht es zum Fellabziehen. Den Kaninchen wird buchstäblich das Fall über die Ohren gezogen. Zimperlich darf man hier nicht sein.
Bei famila heißt es Zitat: „Wir würden uns allerdings wünschen, dass Sie als Organisation nicht nur auf die Hilfe des Handels bauen, sondern auch an die Produzenten herantreten“.
Bei den Produzenten waren wir. Doch die Bilder lassen große Zweifel aufkommen, dass hier das Interesse an einer artgerechten Haltung im Vordergrund steht, hier geht es um den Profit – und dies auf Kosten der Tiere. Um diesen skrupellosen Mästern das Handwerk zu legen, ist eine klare gesetzliche Haltungsverordnung vonnöten, doch das wäre nur ein Teilziel, denn wirkungsvoll und wirklich artgerecht ist nur die Abschaffung der Käfighaltung von Kaninchen.
