Erfolge: Viele Supermärkte bieten Kaninchenfleisch aus Käfighaltung nicht mehr an
Im Zuge der aktuellen Kampagnen gegen die immer noch trostlosen Zustände in deutschen Kaninchenmasten steht das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“ auch in regelmäßigem Kontakt zu den großen Lebensmittelhändlern – und kurz vor Ostern erreichen uns gute Neuigkeiten: Viele der wichtigen Discounter und Verbrauchermärkte, darunter ALDI Süd, ALDI Nord, LIDL, famila und Kaufland geben an, kein Kaninchenfleisch aus herkömmlicher Mast mehr zu verkaufen. In einer kurzfristig angesetzten Supermarkt-Recherche können wir diese Angaben bestätigen. REWE und toom möchte bis 2014 kein Kaninchenfleisch aus der Käfigmast mehr verkaufen und stellen das Sortiment auf Bodenhaltung um, wie man uns mitteilt. Diese Entwicklung stellt für die Tierschutzarbeit einen großen Erfolg dar.
Immer wieder hatten in den letzten Jahren meist verdeckt erstellte Videoaufnahmen aus deutschen Kaninchenmastanlagen für Skandale gesorgt, die zu einer – leider meist nur vorübergehenden – Auslistung des Fleisches aus vielen Supermarktregalen führten. Die aktuellen verbindlichen, zum Teil schon seit Januar 2011 bestehenden Auslistungen lassen hoffen, dass die Haltung von Mastkaninchen bald der Vergangenheit angehört.
Galeria Kaufhof lässt mitteilen, dass das angebotene Kaninchenfleisch von „namhaften Produzenten“ aus Deutschland und Italien stamme, die hohen „Wert auf Qualitätsstandards legen“. Am Ende des Schreibens weist man noch darauf hin, dass man die „Position des Tierschutzbündnisses teilt und es einer übergreifenden Grundlage für die Haltung von Mastkaninchen bedarf“. Schöne Worte, doch unsere Supermarkt-Recherche hat ergeben, dass bei Kaufhof Kaninchenfleisch angeboten wird, das aus unserer Sicht aus tierquälerischer Haltung stammt.
Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit wir auch Kaufhof davon überzeugen können, zukünftig auf Kaninchenfleisch aus der Massentierhaltung zu verzichten.
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