< Zurück zu Aktuelles

Dr. Lale Akgün hat ein Herz für Kaninchen

pressefoto_laleakguen3Die Erfolge der Kampagne des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke“ können sich sehen lassen. Zu den knapp 30.000 Menschen, die ihrer Unterstützung bereits auf der Unterschriftenliste Ausdruck verliehen haben, gehört nun eine weitere prominente Stimme.

Die SPD-Politikerin Dr. Lale Akgün MdB sagte sofort ihren Beistand zu, nachdem sie von Aktivisten des Bündnisses über die Missstände in der industriellen Kaninchenmast aufgeklärt wurde. Die Politikerin lebt in Köln; auch hier wird in Gourmet-Restaurants Kaninchenfleisch verkauft, das zumeist aus tierquälerischer Käfighaltung stammt. Kölner Betriebe beziehen ihr Käfigfleisch unter anderem vom Feinkosthändler Lapinchen in Euskirchen, der Kaninchen überwiegend in Käfigen hält.

Besonders pikant: In Form von Subventionen wurde dieser Betrieb im vergangenen Jahr durch EU-Mittel gefördert.

„Frau Akgün ist für ihr vielfältiges soziales Engagement bekannt, das Tierschutzbündnis freut sich, mit ihr eine weitere Unterstützerin und eine Stimme in der Politik zu bekommen,“ so Ingo Schulz, Sprecher des Bündnisses „Kaninchenmast, nein danke“.

Unter dem Namen „Kaninchenmast, nein danke“ haben sich 60 namhafte Tierschutzorganisationen im Kampf gegen die Kaninchenmast zusammengeschlossen. Dabei gibt das Bündnis einen Blick hinter die Kulissen der brutalen Wirklichkeit der Kaninchenproduktion in der industriellen Massentierhaltung und deckt auf, wie Handelskonzerne und Lobbyisten Tierquälerei hinter einer glänzenden Fassade zu verbergen versuchen.

Die Industrialisierung hat vor der Kaninchenhaltung nicht Halt gemacht: Auf Drahtgitter gehaltene Tiere sorgen für weniger Personaleinsatz, das Futterband läuft automatisch. Der Einsatz von Medikamenten steht auf der Tagesordnung. Doch all das interessiert den Mäster vermutlich kaum, interne Papiere belegen: Eine Verlustrate im zweistelligen Prozentbereich ist vollkommen normal. Ein Tier mehr oder weniger, was macht das schon. Besonders grausam: Die empfindlichen Pfoten schneiden sich in das Gitter, schmerzhafte Verletzungen sind somit programmiert.

Künstliche Lichtquellen sorgen für einen verlängerten Tagesablauf, dadurch fressen die Tiere mehr von dem Kraftfutter, werden immer dicker, setzen immer mehr Fleisch an, je mehr, desto besser. Zeit ist Geld, das gilt auch im Kaninchenmast-Geschäft.

Unterstützen Sie unsere Aktion und unterschreiben Sie auf der Unterschriftenliste.

Fotoquelle: M.Grande – www.grande-fotografie.de

< Zurück